Wie lange darf ich vor der geburt arbeiten Die Mutterschutzfrist ist der Zeitraum, in dem Sie vor und nach der Geburt nicht arbeiten dürfen. Umgangssprachlich ist dieser Zeitraum gemeint, wenn man sagt, eine Frau sei im „Mutterschutz“. Dieser. 1 Die letzten sechs Wochen vor der Entbindung musst Du nicht arbeiten; in den acht Wochen danach darfst Du nicht arbeiten. In dieser Zeit bist Du im Mutterschutz. 2 Werdende Mütter dürfen in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung nur mit Einwilligung beschäftigt werden. Nach der Entbindung gilt ein. 3 In den ersten acht Wochen nach der Geburt besteht allerdings absolutes Beschäftigungsverbot: Selbst wenn Sie wollten, darf Ihr Arbeitgeber Sie in dieser Zeit. 4 Bei einer Frühgeburt besteht der Mutterschutz 12 Wochen nach der Geburt. Damit erhöht sich die gesamte Mutterschutzfrist von 14 Wochen auf 18 Wochen. Ihre 8 Wochen Mutterschutzfrist erhalten Sie auch dann komplett, wenn Ihr Kind nach dem errechneten Termin auf die Welt kommt. 5 In den ersten acht Wochen nach der Geburt besteht allerdings absolutes Beschäftigungsverbot: Selbst wenn Sie wollten, darf Ihr Arbeitgeber Sie in dieser Zeit ihres Mutterschutzes nicht beschäftigen - außer, Sie sind Geschäftsführerin. Selbstständige dagegen haben in Deutschland bislang kein Recht auf Mutterschutz. 6 Wer in der Schwangerschaft arbeiten will, darf das – allerdings nicht zu lange und nicht immer: Arbeit an Sonn- und Feiertagen ist erlaubt, wenn die Schwangere zustimmt. Zwischen 20 und 22 Uhr mit ärztlicher Genehmigung. Zwischen 20 und 6 Uhr darf der Arbeitgeber Schwangere nicht zur Arbeit verpflichten. 7 Wie lange dauert der Mutterschutz an? Nach der Geburt dauert der Mutterschutz normalerweise acht Wochen an. In dieser Zeit herrscht jedoch im Gegensatz zum Beginn vom Mutterschutz – also vor der Geburt – ein absolutes Beschäftigungsverbot. Auch wenn Frauen ihre Arbeit gerne wieder aufnehmen würden, ist es ihnen nicht gestattet. 8 Schwangere dürfen generell nicht nachts arbeiten. Von Arbeiten zwischen 20 und 22 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen muss dich dein Arbeitgeber freistellen, es sei denn, du erklärst dich ausdrücklich dazu bereit und auch dein Arzt hat nichts dagegen einzuwenden. 9 Das Gesetz sieht vor, dass Sie nach der Geburt während 16 Wochen zu Hause bleiben können. Während 14 Wochen erhalten Sie eine Mutterschaftsentschädigung der Erwerbsersatzordnung (EO) in Höhe von 80 Prozent Ihres Lohns. mutterschutz: wie lange 10 Schutzfristen – die sechs Wochen vor und acht beziehungsweise zwölf Wochen nach der Geburt – sind im Mutterschutzgesetz festgelegt. In dieser. 11